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© „Deutsches Grundgesetz, Artikel 1“ von Gertrud K. ist lizenziert unter CC BY-NC-SA 2.0

22. Mai 2026

Münsters Grüne betonen Bedeutung des Grundgesetzes

Anläss­lich des Tags des Grund­ge­set­zes am 23. Mai beto­nen Müns­ters Grüne auf allen Ebe­nen die Bedeu­tung der deut­schen Ver­fas­sung für eine demo­kra­ti­sche Gesell­schaft.

Syl­via Rie­ten­berg, Grüne Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete für Müns­ter, erklärt: „Das Grund­ge­setz ist das Fun­da­ment unse­res demo­kra­ti­schen Zusam­men­le­bens. Vor 77 Jah­ren im Nach­gang des Zwei­ten Welt­kriegs ver­ab­schie­det, ist es bis heute eine wich­tige Bas­tion gegen die Bedro­hung unse­rer Demo­kra­tie durch seine Feind*innen.“

Doro­thea Dep­per­mannJose­fine Paul und Robin Korte, Grüne Land­tags­ab­ge­ord­nete für Müns­ter, erklä­ren gemein­sam: 
“Das Grund­ge­setz garan­tiert allen Men­schen grund­le­gende Rechte und ist der gemein­same Wer­te­ka­non, dem sich alle demo­kra­ti­schen Par­teien ver­pflich­tet füh­len. Diese Errun­gen­schaft lebt auch von einer enga­gier­ten Zivil­ge­sell­schaft, Ver­ei­nen und Unter­neh­men, die immer wie­der für den Schutz der Demo­kra­tie ein­ste­hen. Gerade im Hin­blick auf die bedroh­li­chen Umfra­ge­werte der AfD vor den bevor­ste­hen­den Land­tags­wah­len zeigt sich, wie real die Bedro­hung unse­rer Demo­kra­tie durch diese von rechts­extre­men Per­so­nen durch­setzte Par­tei mitt­ler­weile ist.”

Albert Wen­zel und Andrea Blome, Sprecher*innen der Grü­nen Rats­frak­tion in Müns­ter, erklä­ren: „Den Müt­tern und Vätern des Grund­ge­set­zes ver­dan­ken wir das Recht auf kom­mu­nale Selbst­ver­wal­tung. Das klingt sper­rig, aber in Arti­kel 28 des Grund­ge­set­zes steht nicht weni­ger, als dass wir in Müns­ter selbst regeln, was in Müns­ter gesche­hen soll. Die­ses Recht auf kom­mu­nale Selbst­ver­wal­tung und das im glei­chen Arti­kel gere­gelte Recht auf eine demo­kra­tisch gewählte Volks­ver­tre­tung in der Gemeinde garan­tiert den Men­schen, dass sich gewählte Vertreter*innen in Stadt­rat und Bezirks­ver­tre­tun­gen um all die Dinge küm­mern, die sie direkt betref­fen. Etwa um Kitas und Schu­len, Klima- und Umwelt­schutz in ihrer Nach­bar­schaft, um den Nah­ver­kehr, Stra­ßen und Velo­rou­ten, um Thea­ter, Schwimm­bä­der und Sport­plätze in Stadt und Stadt­teil.“

Bir­git Wol­ters und Tobias Stieb, Sprecher*innen des Grü­nen Kreis­ver­bands, erklä­ren abschlie­ßend: „Für uns Grüne ist klar: jeg­li­che Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Par­teien kann nur auf dem Boden des Grund­ge­set­zes erfol­gen. Wer unsere Ver­fas­sung nicht ach­tet, ist für uns kein Gesprächs­part­ner. Wir appel­lie­ren an alle demo­kra­ti­schen Par­teien, diese klare Brand­mauer auf­recht­zu­er­hal­ten und sich nicht für ein­fa­che Gewinne von Vertreter*innen des Rechts­po­pu­lis­mus ver­ein­nah­men zu las­sen.“