Aktuelles Themen Im Bundestag Im Wahlkreis Über Mich Kontakt Presse

Korte und Rietenberg begrüßen Meilenstein der Batterieforschung in Münster

Müns­ters Grüne Abge­ord­nete aus Bun­des­tag und Land­tag, Syl­via Rie­ten­berg und Robin Korte,  gra­tu­lie­ren der Fraun­ho­fer For­schungs­fer­ti­gung Bat­te­rie­zelle (FFB) zur erfolg­rei­chen Pro­duk­tion der ers­ten elek­trisch funk­ti­ons­fä­hi­gen Lithium-Ionen-Zelle. In der „FFB-Pre­fab“, dem bereits in Betrieb befind­li­chen ers­ten Bau­ab­schnitt der FFB, ist es damit erst­mals gelun­gen eine durch­gän­gige Pro­zess­kette mit aus­schließ­lich euro­päi­scher Anlagen­tech­nik, von der Elek­tro­den­fer­ti­gung bis zur gela­de­nen Zelle, zu rea­li­sie­ren.

Dazu erklä­ren Syl­via Rie­ten­berg und Robin Korte: „Die­ser Mei­len­stein ver­deut­licht ein­mal mehr: Die FFB in Müns­ter spielt eine zen­trale Rolle für eine starke und unab­hän­gige euro­päi­sche Bat­te­rie­pro­duk­tion und somit auch für tech­no­lo­gi­sche Unab­hän­gig­keit, wirt­schaft­li­chen Erfolg und die kli­ma­neu­trale Trans­for­ma­tion unse­rer Indus­trie. Als Gemein­schafts­pro­jekt von Stadt, Land und Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ist die Bat­te­rie­for­schung aus Müns­ter nicht nur ent­schei­dend für den Kli­ma­schutz in Europa, son­dern auch Grund­lage für neue Arbeits­plätze und Wert­schöp­fung in unse­rer Region. Damit zei­gen wir: Müns­ter ist For­schungs­stand­ort, Zen­trum und Trei­ber für zukunfts­fä­hige indus­tri­elle Pro­duk­tion.“

Hin­ter­grund

Die „FFB-Pre­fab“ wurde im Früh­jahr 2024 in Müns­ter-Amels­bü­ren eröff­net. Die Pilot­an­lage dient dazu, Pro­zesse für die spä­tere Groß­pro­duk­tion von Bat­te­rien zu erpro­ben und zu opti­mie­ren. Der zweite Bau­ab­schnitt „FFB Fab“ befin­det sich im Bau und soll auf rund 20.000 Qua­drat­me­tern Pro­duk­ti­ons­for­schung im Giga­fac­tory-Maß­stab ermög­li­chen.

Ziel des Gemein­schafts­pro­jekts von Bund und Land ist es, Deutsch­land und Europa unab­hän­gi­ger zu machen und eigene Wert­schöp­fungs­ket­ten in der Bat­te­rie­pro­duk­tion auf­zu­bauen. Fort­schritte in der Fer­ti­gung sind somit ent­schei­dend für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit und Trans­for­ma­tion der deut­schen Indus­trie und das Errei­chen der Kli­ma­schutz­ziele. Müns­ter pro­fi­tiert durch neue Arbeits­plätze, Inves­ti­tio­nen und inter­na­tio­nale Sicht­bar­keit als Inno­va­ti­ons­stand­ort. Aktu­ell arbei­ten rund 150 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft in der „FFB Pre­fab“. Für die fort­lau­fende Erwei­te­rung wer­den bereits jetzt in ganz Deutsch­land und Europa Bat­te­rie- und Pro­duk­ti­ons­for­schende ange­wor­ben. Mit die­ser Exper­tise soll die Fraun­ho­fer FFB in Müns­ter zum euro­päi­schen Leucht­turm für die for­schungs­nahe Bat­te­rie­pro­duk­tion wer­den.

Die Finan­zie­rung des Gesamt­vor­ha­bens tra­gen Bund und Land gemein­sam. Das Bun­des­mi­nis­te­rium für For­schung, Tech­no­lo­gie und Raum­fahrt stellt bis zu 500 Mil­lio­nen Euro für den Auf­bau der For­schungs­in­fra­struk­tur bereit. Das Land Nord­rhein-West­fa­len inves­tiert rund 320 Mil­lio­nen Euro in Grund­stü­cke und For­schungs­ge­bäude. Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft fun­giert als größte Zuwen­dungs­emp­fän­ge­rin und Kon­sor­ti­al­füh­re­rin des Pro­jekts.