13. August 2026
Zu Besuch bei „Radeln ohne Alter” des Chance e.V.
Münster, 12.08.2026.
Bei einer gemeinsamen Rikscha-Fahrt hat sich die direktgewählte Bundestagsabgeordnete Sylvia Rietenberg (Bündnis 90/Die Grünen) mit dem Geschäftsführenden Vorstand des Chance e.V. Münster, Rainer Wick, über das Projekt „Radeln ohne Alter” ausgetauscht.
Der Verein wurde 1987 in Münster gegründet und unterstützt heute in den Bereichen Beschäftigung, Wohnen, Vermittlung, Beratung und Opferhilfe Menschen in schwierigen Lebenslagen.
Das Projekt „Radeln ohne Alter” wird im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit angeboten. Teilnehmende werden zu Rikschapiloten ausgebildet, um anschließend Seniorinnen und Senioren Ausfahrten durch Münster anbieten zu können. Einerseits werden so langzeitarbeitslose Menschen auf ihrem Weg zurück in den Arbeitsmarkt unterstützt, andererseits ermöglicht das Projekt älteren Menschen, die sonst wenig mobil sind, wieder aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
„Aus meiner Zeit als Sozialarbeiterin und als Berichterstatterin für Arbeitsmarktintegration in der grünen Bundestagsfraktion weiß ich, wie viel es bewirken kann, wenn Menschen wieder gebraucht werden. Genau das leistet „Radeln ohne Alter”: Es gibt langzeitarbeitslosen Menschen eine Aufgabe und älteren Menschen Gesellschaft. Solche Projekte zeigen, wie Arbeitsmarktintegration in der Praxis aussehen kann.“, erklärte Sylvia Rietenberg im Anschluss an ihren Besuch.
Adriana Kerkgeers-Moormann, Geschäftsführerin des Chance e.V., betonte: „Bei dem Beschäftigungsprojekt „Radeln ohne Alter” wird einem immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wir bieten unsere Rikschatouren kostenlos für Senioreneinrichtungen in Münster an und unsere Teilnehmenden sind in einer sinnstiftenden Beschäftigung und werden durch die Mitarbeitenden des Chance e.V. sozialpädagogisch unterstützt. Gefördert wird es durch das Jobcenter Münster und die Stadt Münster.”
Rainer Wick ergänzte: „Das Angebot vom Chance e.V. ist sehr umfangreich und auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet, die am Rande der Gesellschaft stehen. Uns ist der ganzheitliche Ansatz sehr wichtig und fängt bei unterschiedlichen Beratungsangeboten an und geht über in die Vermittlung in Beschäftigung und Wohnraum.”