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Wer Brücken in Arbeit baut, stärkt die Wirtschaft. Wer kürzt und blockiert, verlängert die Krise

“Die Zah­len spre­chen eine klare Spra­che: Beschäf­ti­gung wächst dort, wo Inte­gra­tion gelingt. Gerade in wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Zei­ten gilt: Inte­gra­tion, Wei­ter­bil­dung und Fach­kräf­te­si­che­rung sind kein Luxus, son­dern Vor­aus­set­zung für Wachs­tum und Wohl­stand.”

erklärt anläss­lich der aktu­el­len Arbeits­markt­zah­len Syl­via Rie­ten­berg, Mit­glied im Aus­schuss für Arbeit und Sozia­les.

“Die erschre­ckende Rea­li­tät am deut­schen Arbeits­markt zeigt sich wie­der deut­lich: über drei Mil­lio­nen Arbeits­lose und kaum Hoff­nung auf eine schnelle Bes­se­rung. Aus­ge­rech­net in Berei­chen mit hoher Wert­schöp­fung gehen wei­ter­hin tau­sende Indus­trie­ar­beits­plätze ver­lo­ren.

Es ist ver­hee­rend, dass die Bun­des­re­gie­rung und allen voran Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Rei­che in die­ser Situa­tion anschei­nend nichts Bes­se­res ein­fällt, als in blin­der Wut die Axt an die deut­sche Solar­in­dus­trie legen zu wol­len. Statt ent­schlos­sen gegen­zu­steu­ern, ver­liert sich die Bun­des­re­gie­rung außer­dem wochen­lang in Sym­bol­de­bat­ten über Teil­zeit­ar­beit und ver­meint­lich faule Bürger*innen. In die­ser Phase struk­tu­rel­ler Umbrü­che, indus­tri­el­ler Schwä­che und Fach­kräf­te­man­gels kürzt die Bun­des­re­gie­rung nun auch noch die Inte­gra­ti­ons­kurse und ver­schärft die Pro­bleme zusätz­lich. Die­ser Zulas­sungs­stopp trifft ins­be­son­dere moti­vierte Men­schen, die hier arbei­ten wol­len.

Hinzu kommt der geplante Rechts­kreis­wech­sel für Ukrai­ne­rin­nen und Ukrai­ner. Statt ver­läss­li­che Zugänge zu Qua­li­fi­zie­rung und Ver­mitt­lung zu sichern, wer­den funk­tio­nie­rende Struk­tu­ren zer­stört und neue Unsi­cher­hei­ten geschaf­fen. Damit ver­zö­gert die Bun­des­re­gie­rung Ver­mitt­lung und ver­län­gert den Leis­tungs­be­zug, statt ihn zu been­den.

Das ist kein ver­ant­wor­tungs­be­wuss­tes Haus­hal­ten, son­dern arbeits­markt­po­li­tisch kon­tra­pro­duk­tiv. Die Zah­len spre­chen eine klare Spra­che: Beschäf­ti­gung wächst dort, wo Inte­gra­tion gelingt. Gerade in wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Zei­ten gilt: Inte­gra­tion, Wei­ter­bil­dung und Fach­kräf­te­si­che­rung sind kein Luxus, son­dern Vor­aus­set­zung für Wachs­tum und Wohl­stand.”