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24.12.2025

Weihnachtswünsche

Liebe Freun­din­nen und Freunde, sehr geehrte Damen und Her­ren,

wir bli­cken zurück auf ein Jahr 2025 mit vie­len Höhen und Tie­fen, das viele von uns ange­sichts der welt­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen nach­denk­lich gestimmt hat. Fra­gen von Sicher­heit und Ver­tei­di­gung stan­den ebenso im Raum wie die drin­gende Auf­gabe, unsere Sozi­al­sys­teme zukunfts­fest auf­zu­stel­len. Doch gab es auch posi­tive Ent­wick­lun­gen, ich denke spon­tan an die Frei­las­sung der israe­li­schen Gei­seln, aber auch daran, dass Men­schen trotz vie­ler Rück­schläge welt­weit nach wie vor für demo­kra­ti­sche Werte auf die Straße gegan­gen sind.

Für mich per­sön­lich war die­ses Jahr von einem beson­de­ren Neu­be­ginn geprägt: dem Start mei­nes Man­dats als Mit­glied des Deut­schen Bun­des­ta­ges. In mei­nen Fach­ge­bie­ten der Arbeits­markt- und Woh­nungs­po­li­tik konnte ich mich mit Über­zeu­gung ein­brin­gen und erste eigene Akzente set­zen. Unter­stützt wurde ich in mei­nen ers­ten Mona­ten von den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in der Frak­tion, gerade die „alten Hasen“ haben mir gezeigt, wie der her­aus­for­dernde poli­ti­sche All­tag im Bun­des­tag mach­bar und gestalt­bar sein kann.

Ein zen­tra­les Thema, in den letz­ten Mona­ten, war die pre­käre Woh­nungs­si­tua­tion in Deutsch­land. Sie droht, unsere Gesell­schaft zu spal­ten in jene, die eine Woh­nung besit­zen und jene, die ver­zwei­felt suchen oder gar am Rand zuschauen müs­sen. Die stei­gen­den Mie­ten und die zuneh­mende Woh­nungs­lo­sig­keit for­dern uns als Gesell­schaft her­aus. Eine eigene Woh­nung ist eben mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie gibt Sicher­heit und schafft Selbst­be­stim­mung.

Des­halb werde ich mich als Abge­ord­nete im deut­schen Bun­des­tag auch im nächs­ten Jahr wei­ter­hin mit aller Kraft dafür ein­set­zen, dass wir in Deutsch­land die Grund­la­gen dafür schaf­fen, dass jeder Mensch die Chance auf eine eigene Woh­nung bekommt.

Unsere Demo­kra­tie lebt von einer leb­haf­ten, offe­nen und respekt­vol­len Debatte. Wo erlebt man dies inten­si­ver als vor Ort im Wahl­kreis, mit den Men­schen die tag­täg­lich dafür sor­gen, dass unsere Demo­kra­tie und unser Mit­ein­an­der funk­tio­niert? In der Ver­wal­tung, in den Orga­ni­sa­tio­nen, Ver­bän­den, Ver­ei­nen und Initia­ti­ven – hier begeg­nen sich die unter­schied­lichs­ten Men­schen und hier arbei­ten sie zusam­men an Ideen, enga­gie­ren sich für unsere Gesell­schaft. Mit ihnen möchte ich den Dia­log auch im nächs­ten Jahr wei­ter­füh­ren. Zuhö­ren, spre­chen, aus­tau­schen, gemein­sam nach trag­fä­hi­gen Lösun­gen suchen, aber vor allem im Dia­log blei­ben – das ist mein Anspruch. So kann Demo­kra­tie wach­sen und gestärkt wer­den. Demo­kra­tie zu schüt­zen, ist in die­sen her­aus­for­dern­den Zei­ten eine immens wich­tige Auf­gabe.

Doch nun darf erst ein­mal Ruhe ein­keh­ren. Denn das Weih­nachts­fest for­dert uns auf inne­zu­hal­ten, uns auf uns selbst zu besin­nen und Kraft für das neue Jahr zu sam­meln.
Ich wün­sche uns allen daher besinn­li­che Weih­nach­ten, erhol­same Tage und für das kom­mende Jahr vor allem Zuver­sicht. Ich weiß, es lohnt sich immer, sich ein­zu­brin­gen, um diese Welt ein klei­nes Stück bes­ser zu machen.

Ich freue mich dar­auf, im neuen Jahr vol­ler Taten­drang und Ideen wie­der anzu­pa­cken.
Alles Gute für 2026!

Eure/Ihre Syl­via Rie­ten­berg

Eine Zeichnung des Reichstagsgebäudes im Schnee. Davor spielen Sonnenblumen im Schnee.